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Flyer "Komasaufen" gibt Handlungshilfen und Tipps zur Vorbeugung
"Komausaufen - Alkoholmissbrauch der lebensgefährlichen Art", so lautet der Flyer des BKK Landesverbandes NRW und der ginko Stiftung für Prävention. Der Flyer informiert über die Hintergründe des sogenannten "Komasaufens" und gibt Argumentations- und Handlungshilfen für Bezugspersonen von Jugendlichen. Immer mehr Jugendliche müssen in den letzten Jahren mit einer Alkoholvergiftung in Kliniken gebracht werden. Nach Angaben der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), bei dem am Montag in Berlin vorgestellten jährlichen Drogen- und Suchtberichts, wurden im Jahr 2007 mehr als 23.000 Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 20 Jahren mit Alkoholvergiftung in Kliniken gebracht. Das sind 143 Prozent mehr als im Jahr 2000, als die Zahl erstmals erhoben wurde. 20,4 Prozent der Jugendlichen gaben im vergangenen Jahr an mindestens einmal im Monat betrunken zu sein.
Das übermäßige Trinken von Alkohol ist nach wie vor ein Problem und birgt nicht nur gesundheitliche Risiken, sondern bedeutet auch eine erhebliche Belastung für die deutsche Volkswirtschaft. Im Jahr 2007 entstanden den Betriebskrankenkassen in NRW Kosten von über drei Millionen Euro für Patienten, die wegen eines zu hohen Alkoholkonsums im Krankenhaus behandelt werden mussten. Von den 2.500 Fällen waren zu zwei Drittel erwachsene Personen betroffen, aber zu einem Drittel auch Jugendliche unter 18 Jahren. Bei 205 Fällen waren die Betroffenen jünger als 16 Jahre alt.
Der Flyer "Komasaufen - Alkoholmissbrauch der lebensgefährlichen Art" ist als Download verfügbar unter:
www.bkk-nrw.de/files/komasaufen.pdf
Darüber hinaus gibt es einen Film hierzu unter: BKK Web TV (Rubrik "TeenBox").
Einzelexemplare können kostenlos bestellt werden bei: ginko Stiftung für Prävention, Kaiserstraße 90, 45468 Mülheim an der Ruhr.

